Die Kleinklassenschule

Etwa 70 Schulplätze, Kleinklassen, Grundschulalter

Zum Unterricht gehören auch 

unmittelbar praktische Dinge, z.B.

die Hausbauepoche....

Unsere Schüler

Nicht für jeden Menschen ist eine normale Großklasse der richtige Entwicklungsort für die Schulzeit. Oft sind es persönliche Ausprägungen (Eigenarten, aber auch Qualitäten), die zusammen mit einer altersgemäßen, für diese Situationen also noch nicht genügend entwickelten Einsichtsfähigkeit oder Urteilsfähigkeit, in der Klasse (und dann auch oft zu Hause) Spannungssituationen erzeugen, die durch die Eltern und die Lehrer nicht mehr aufgefangen werden können. Gerade bei Kindern, in denen eine sehr ausgeprägte und starke Persönlichkeit sich ankündigt, kann es im Verlauf der Entwicklung dazu kommen, dass der Verbleib in der Schule (oder auch zu Hause) insbesondere für das Kind selbst, aber auch für die Eltern, Lehrer und Mitschüler zu erheblichem Schaden führt. Diese Spannungssituationen haben dabei auch oft nicht allein im betroffenen Kinde ihre Ursachen, sondern auch in der gesamten Situation, dem menschlichen Umfeld.

... oder die Feldbauepoche

In diesen Fällen kann also der temporäre Schulbesuch in einer Kleinklassenschule von außerordentlich großer Hilfe sein. Unsere nach dem Waldorflehrplan arbeitende Schule umfasst die Klassen 1 bis 6. Oft kann nach einigen Jahren der Kleinklassenbetreuung eine Integration in die Waldorfschulen u.a. Schulen erfolgreich geschehen., so dass die entwicklungsbezogenen Schwierigkeiten aufgefangen werden können, eine normale Entwicklung sich anschließen kann und keine bleibenden Schäden (wie sie z.B. in diesen Situationen in großen Klassen auftreten können) beim Kinde entstehen.

Unsere Schule kennt mit etwa 70 Schülern keine Anonymität. Jeder Lehrer kennt jeden Schüler, ebenso kennen sich die Schüler gut untereinander. Durch einen geregelten Tageslauf (ohne Stundenplan­kuriositäten), viele gemeinsame Jahresfeste, Feiern usw. können Gewohnheiten und Willenskräfte aufgebaut werden. Die Schüler erleben eine intensive Betreuung durch die Lehrer, auf individuelle Schwierigkeiten kann eingegangen werden. Jede Woche wird in der Schule mit einer Erzählstunde abgeschlossen, in der alle Schüler im Saal einer Erzählung zuhören, die jeweils ein Lehrer darstellt.



Da die Schule einen gemeinnützigen Verein als Träger hat, wird sie nach dem Berliner Schulgesetz bezuschusst, das nur einen Teil der vergleichbaren Personalkosten einer staatlichen Schule übernimmt. Die Sachkosten des Schulbetriebs müssen durch ein Schulgeld bestritten werden, das derzeit monatlich 110 Euro beträgt (Ausnahmeregelungen sind möglich).